Nervensystem

Die 5 Säulen der Gesundheit

1. Ernährung / Trinkverhalten
2. Bewegung
3. Schlaf und Erholung
4. Psychisches Wohlbefinden
5. Nervensystem

Der Körper als Schaltzentrale

Das Nervensystem besteht aus Milliarden von Nervenzellen, den Neuronen. Sie besitzen die Fähigkeiten elektrische Erregung weiterzuleiten. Die Verbindungsstücke zwischen den Nervenzellen, die zur Erregungsleitung beitragen, nennt man Synapsen.

Ein Neuron hat zwei Arten von Fortsätzen: wegführende Axone und zuführende Dendriten nehmen Impulse von anderen Nervenzellen auf und leiten sie zum Zellkörper, welcher sie dann über das Axon zur nächsten Nervenzelle oder Zielzelle leitet. Die meisten Neurone haben viele Dendriten und erhalten so Informationen in Form von elektrischen Impulsen von vielen umgebundenen Nervenzellen, wogegen ein Neuron in der Regel nur ein Axon besitzt.

Axone können sehr stark in ihrer Länge variieren, die kürzesten sind einige Millimeter lang, während zum Beispiel der Ischias durch sein Axon etwa einen Meter lang ist. Dendriten dagegen sind mit weniger Millimetern verhältnismäßig kurz.

 

Man unterteilt das Nervensystem nach einem funktionellen (somatisch-vegetativ) und einem topographisch, der Lage bezogen (zentral-peripher) Aspekt.

Die Nervenbahnen des zentralen Nervensystems verlaufen zum peripheren Nervensystem (PNS).

Das somatische Nervensystem steuert alle Vorgänge, die wir willkürlich, bewusst und durch unseren Willen beeinflussen, z.B. gezielte Bewegungen. Das vegetative unbewusste, unwillkürliche Nervensystem steuert Vorgänge, die nicht von uns beeinflussbar sind, wie Atmung und Herzschlag.