Essen / Trinken

Die 5 Säulen der Gesundheit

1. Ernährung / Trinkverhalten
2. Bewegung
3. Schlaf und Erholung
4. Psychisches Wohlbefinden
5. Nervensystem

Ernährung:

Es ist Tatsache, dass in unserer Gesellschaft Nahrung stets und nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht.

Aus Zeitmangel oder Bequemlichkeit greifen wir dabei gerne zu Fast Food oder Fertigprodukten, die meist zu viel Zucker, Salz und Fett enthalten. Dieses grenzenlose Überangebot gekoppelt mit zu wenig Bewegung führt dazu, dass die natürlichen Schutzmechanismen unseres Körpers versagen und unsere Organe, besonders das Verdauungssystem überfordert sind.

Folgen sind Übergewicht, Herzkreislaufprobleme, Diabetes mellitus bis hin zu Krebserkrankungen.

Aber auch eher unscheinbare Beschwerden, wie Karies, Völlegefühl oder Antriebslosigkeit sind Folgen falscher Ernährung.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass mehr als 70% aller Erkrankungen der westlichen Industrieländer ernährungs- und lebensstilinduziert sind. Die größten Rollen dabei spielen Fehlernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht. Aber auch Nikotin- und Alkoholkonsum tragen dazu bei.

Zucker und Fett sind zum Hauptbestandteil unserer Nahrung geworden. Die Aufnahme zu vermeiden wäre eine illusorische Vorstellung. Dennoch können Sie durch das beachten einiger simpler Grundregeln mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil zahlreiche Krankheiten vermeiden oder lindern. Dabei reicht es schon, wenn Sie öfters frisches Obst und Gemüse, fettarme Milch, Eier und mageres Fleisch und Fisch, sowie Nüsse und Hülsenfrüchte- am besten selbst und frisch zubereiten.

Die Chiropraktik hilft durch eine individuelle Ernährungslenkung oder Umstellung Krankheiten vorzubeugen, den inneren Antrieb zu steigern, sowie Ihr Gedächtnis, die Konzentration und das Immunsystem zu stärken.

 

Trinkverhalten:

Da der Körper aus nahezu 70% Wasser besteht, brauchen wir daher viel Flüssigkeit. 2-3 Liter täglich oder 0,3 Liter Flüssigkeit pro 10 Kilogramm Körpergewicht sind empfehlenswert. Dabei sind koffeinhaltige Getränke und Alkohol nicht inbegriffen. Aus unterschiedlichen Gründen vergessen die meisten aber den Flüssigkeitsverlust oder durch Ausscheidungen und Verdunstungen der Haut täglich ca. 2,5 Liter auszugleichen.

Der Körper rächt sich schnell.

Das deutliche Warnzeichen ist Durst.

Der Körper signalisiert, dass er auf Nachschub angewiesen ist. Man sollte jedoch grundsätzlich nicht erst warten, bis der Durst kommt, sondern über den Tag verteilt immer wieder kleine Mengen trinken, damit der Wasserhaushalt im Gleichgewicht bleibt, die Nieren arbeiten können und der Körper leistungsfähig bleibt. Die besten Lieferanten dafür sind Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen.

Im Alter ist es besonders wichtig, an regelmäßiges Trinken zu denken, da im Alter das Durstgefühl rapide abnimmt und ältere Menschen somit schneller drohen zu dehydrieren.

Ein weiteres Warnzeichen des Körpers neben dem Durstgefühl sind plötzliche Kopfschmerzen. Denn: Trinken wir zu wenig, verdickt sich das Blut und ist somit nicht mehr in der Lage ausreichend Sauerstoff ins Gehirn zu transportieren. Anstatt also sofort zu Schmerztabletten zu greifen, sollte man erst einmal ein Glas Wasser trinken. Nahezu 75% unseres Gehirns besteht aus Wasser. So wundert es nicht, wenn die Konzentration nachlässt, wenn wir zu wenig trinken. Wir werden müde, die Aufmerksamkeit lässt nach und auch Nervosität ist eine häufige Erscheinung. Auch am Urin lässt sich Flüssigkeitsmangel erkennen. Der Harn ist nicht verdünnt, sondern stark konzentriert – das erkennen wir an der dunkeln Farbe.

Ebenso kann unsere Haut in Mitleidenschaft gezogen werden, denn der Körper versorgt zuerst lebenswichtige Organe. Trockene Haut und rissige Lippen sind die Folge. Flüssigkeitsmangel wirkt sich negativ auf unsere Verdauung aus, der Stuhl wird hart.

Grundsätzlich gilt: Männer brauchen mehr Flüssigkeit als Frauen, da diese mehr schwitzen. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle: Wer viel Obst und Gemüse isst, nimmt auch darüber Flüssigkeit zu sich. Und: wer viel Sport treibt hat auch grundsätzlich einen höheren Flüssigkeitsbedarf.